Familienkalender mit automatischer Fahrzeit-Berechnung
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"Mitmach-Konzert, 16 Uhr, am anderen Ende der Stadt" steht bei uns im Kalender. Wie lange die Fahrt dahin wirklich dauert, steht da nicht. Das schätzt du jedes Mal neu, meistens mit ordentlich Puffer, weil du es lieber nicht knapp haben willst.
Die Adresse im Kalender ist keine Abfahrtszeit
Einen Termin mit Ort anzulegen ist schnell gemacht. Zu wissen, wann du deswegen wirklich losmusst, ist eine andere Aufgabe. Du überschlägst die Strecke im Kopf, rechnest ein bisschen Puffer für die Parkplatzsuche dazu und hoffst, dass du richtig lagst.
Das Problem ist nicht, dass du keinen Plan hast. Die meisten Eltern wissen ungefähr, wie lange sie für die üblichen Wege brauchen, Kita, Schule, der Sportverein um die Ecke. Bei einem neuen Ort, einer fremden Adresse oder einfach einem hektischen Morgen ist "ungefähr" aber schnell zu ungenau, gerade wenn hinterher noch Parken und Reinsetzen dazukommen.
Der Elternabend in der Schule vom Nachbarort, der Kinderarzt, bei dem ihr noch nie wart, das Mitmach-Konzert quer durch die Stadt: Bei diesen Terminen fehlt die Erfahrung, auf die du dich sonst verlässt. Du tippst die Adresse in eine Kartenapp, liest die Fahrzeit ab, merkst sie dir kurz und rechnest zurück, wann du deswegen loslaufen musst. Der Kalender selbst weiß davon nichts, obwohl die Adresse längst im Termin steht.
Was passiert, wenn du auf "Anreise & Fahrt planen" tippst
Legst du einen Termin mit Ort und Uhrzeit an, taucht im Bearbeiten-Dialog der Button "Anreise & Fahrt planen" auf. Ein Tipp genügt, und Familea zeigt dir "Wie kommst du hier an?": als Startpunkt eure hinterlegte Haushaltsadresse, dazu die Uhrzeit, zu der du losfahren musst, und wie lange die Fahrt dauert, alles rückgerechnet vom Beginn des Termins.
Familea zeigt dir dabei auch, wie es die Adresse aus deinem Termin verstanden hat, zum Beispiel "Erkannt als: Nürnberg, Bayern, Deutschland", mit einer "Ort bearbeiten"-Option direkt daneben. Falls eine Adresse mehrdeutig ist, etwa weil ein Ortsname auch als Landkreis existiert, macht Familea das erkennbar, statt dir stillschweigend eine falsche Zahl zu zeigen. Passt der erkannte Ort nicht, korrigierst du ihn dort, bevor die Fahrzeit berechnet wird.
Die Zeit ist eine Streckenschätzung fürs Auto, berechnet aus der Route, nicht aus der aktuellen Verkehrslage. Für die Planung am Vorabend oder am Morgen reicht das gut aus. Willst du lieber deine eigene Erfahrungszeit für eine Strecke eintragen, geht das über "Selbst eingeben" genauso einfach.
Die Rückfahrt wird nicht vergessen
Unter der Hinfahrt fragt Familea direkt weiter: "Wie geht's von hier aus weiter?" Standardmäßig schlägt es die Fahrt zurück nach Hause vor, ebenfalls automatisch berechnet, mit derselben Streckenschätzung wie bei der Hinfahrt.
Folgt nach dem Termin noch ein zweiter Stopp, zum Beispiel die Abholung beim nächsten Termin oder ein kurzer Einkauf auf dem Weg, verkettet Familea die Fahrt zwischen beiden Orten, statt für jeden Stopp einzeln von zuhause aus zu rechnen. Aus "Konzert Ende 17:30" und "Einkaufen danach" wird so eine einzige, realistische Fahrzeit zwischen beiden Orten, nicht zwei getrennte Wege, die du im Kopf zusammenzählen musst.
Beide Fahrten landen als eigene Blöcke in deiner Tagesplanung, direkt neben dem Termin. Du siehst damit nicht nur, dass um 16 Uhr etwas ansteht, sondern auch, wann du dafür tatsächlich losmusst und wann du wieder zuhause bist. Das gilt für jeden Termin mit Ort im Kalender, egal welchem Familienmitglied er zugeordnet ist.
In der Tagesansicht siehst du die Fahrt dann als eigenen Punkt mit Auto-Symbol, zwischen dem, was davor war, und dem Termin selbst. Gerade an vollen Tagen, an denen mehrere Termine aufeinanderfolgen, macht das den Unterschied zwischen einem Blick in den Kalender und tatsächlich zu wissen, wann welcher Wechsel ansteht.
Leg deinen nächsten Termin mit Adresse an und tipp auf "Anreise & Fahrt planen". Zwei Minuten, und du weißt, wann du wirklich losmusst.
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